Warum Reflektion die Basis für ein glückliches Leben ist

Es ist alles nur in deinem Kopf (15.03.2022)

Schon länger kannst du diese innere Unruhe spüren: wie dein Schatten begleitet sie dich nun schon seit Tagen. Irgendwie fühlt sich das alles gerade nicht gut an. Du versuchst, dieses Gefühl wegzuschieben, es zu ignorieren. Doch das will einfach nicht klappen. Es ist doch eigentlich alles gut?


Genau, eigentlich. Denn oftmals fällt es uns erst auf, dass schon länger etwas schief in unserem Leben gewesen ist, wenn wir uns bereits in einer Krise befinden, sei es in der Partnerschaft, im Job oder gesundheitlich. Viele Menschen sind jedoch Meister:innen darin, diese unangenehmen Gefühle beiseite zu schieben. Weil sie gar nicht wissen wollen, wo es gerade hakt. Weil es keinen Spaß macht und weil wir Menschen einfach so gestrickt sind, dass wir unangenehme Themen lieber vermeiden. 


Es ist alles nur in deinem Kopf


Glück und Freiheit beginnen im Kopf. Genauer gesagt: in deinem eigenen Kopf. Denn dort 


Oft übernehmen wir die Einstellungen der Menschen, mit denen wir aufgewachsen sind - und das gilt für nahezu alle Lebensbereiche. Wir studieren dann beispielsweise, weil das in unserer Familie angesehen ist und unsere Eltern das als Fundament für ein erfolgreiches Leben ansehen. Und so laufen wir durch die Welt, tun Dinge, die alle anderen auch tun. Und wundern uns, dass der Druck, den wir im Inneren verspüren, immer größer wird. 


Reflektion ist der 1. Schritt, der dir hilft zu erkennen, wo du im Leben den falschen Weg eingeschlagen hast. Das zu erkennen, kann sich erstmal lähmend und schmerzhaft anfühlen. Doch in dem Moment, wo du weißt, dass du auf dem falschen Weg bist, hast du die erste Lösung schon erkannt: du kannst anhalten, Pause machen, abbiegen oder dir einen neuen Wegweiser suchen. 


Wir alle handeln aus einem inneren Antrieb heraus. Und der lautet oft, anderen Menschen gefallen zu wollen, dazuzugehören, bloß nicht aus der Reihe zu tanzen. Unser ganzes System ist darauf angelegt. Bedeutete es doch früher, nicht zu überleben, wenn man den Anschluss an die Gruppe verloren hatte. 


Doch überlege dir, was HEUTE schmerzhafter ist für dich: am Ende deines Lebens feststellen zu müssen, dass du immer nur die Erwartungen von anderen erfüllt hast? Oder den Schmerz der Veränderung in Kauf zu nehmen und am Ende auf ein erfülltes Leben zurückblicken zu können?


Ich habe mich jedenfalls entschieden. Und du, worauf wartest du noch?